"Wohnen muss bezahlbar sein" - Kampagne der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Altona

Am Montag, den 3. Juli 2017 fand in der Schule Rothestraße die von mir organisierte Veranstaltung zum Thema "Wohnen in Altona" statt. Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg unter der Überschrift: "Wohnen muss bezahlbar sein". Ziel der Veranstaltungsreihe ist es in den sieben Bezirken Hamburgs, mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt über die Schaffung von finanzierbaren Wohnraum zu diskutieren. 

Den Auftakt der Veranstaltung gestalteten drei Schüler des Gymnasiums Ohmoor, mit der Präsentation einer eigens durchgeführten Studie zur Mietpreisentwicklung in und um Hamburg. Diese Studie ist ein Projekt des Gymnasiums Ohmoor, welches nun schon seit knapp 20 Jahren im Rahmen des Geografie Kurses der elften Klasse durchgeführt wird. Mit Hilfe einer Powerpoint Präsentation haben die drei sehr professionell und aufschlussreich die Mietpreisentwicklung der vergangenen Jahre in Hamburg dargestellt und so den Startschuss für die offene Podiums- und Plenumsdiskussion gegeben. 

Mit Dr. Liane Melzer (Bezirksamtsleiterin Altona), Dr. Andreas Dressel (Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion), Dr. Matthias Bartke (SPD-Bundestagsabgeordneter für Altona) und Thomas Adrian (Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Altona) konnten wir Vertreterinnen und Vertreter sowohl der Bundes- als auch auch Bürgerschafts- sowie der Bezirksbene für das Podium gewinnen.

Dieser Ansatz zahlte sich aus, so das wir auf viele Fragen der anwesenden knapp 40 Bürgerinnen und Bürger eingehen und verschiedene Aspekte und Blickwinkel der Thematik beleuchten konnten. Dadurch entstand eine sehr lebendige, zum teil auch kritische Diskussion, die für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die besonderen Herausforderungen, bei der Schaffung von bezahlbaren Wohnraum in einem hoch nachgefragten städtischen Raum wie Hamburg, klarer beleuchtet hat. Ein Fazit der Veranstaltung ist für mich, dass der Wohnungsbau in Hamburg weiter voran getrieben werden muss um Mietpreiserhöhungen erfolgreich entgegenzuwirken. Mögliche Mittel hierfür sind eine maßvolle Nachverdichtung in bestehenden Quartieren ebenso wie die Stadterweiterung in Randlagen. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass Hamburg weiterhin eine schöne, lebenswerte und grüne Stadt bleibt. 

Mir hat die Moderation der Veranstaltung sehr viel Spaß bereitet und ich bedanke mich nochmal bei meinen Podiumsgästen und den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.