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Erste Sitzung des Ausschusses für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein

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Am Freitag den 03.03.2017 fand die erste Sitzung des Ausschusses für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein statt.

In meiner Rolle als Vorsitzende des fraktionsinternen Arbeitskreises Hamburg und Schleswig-Holstein, war ich sehr gespannt auf diesen „historischen“ Termin und ich wurde nicht enttäuscht.

 

In produktiver Arbeitsatmosphäre, wurde über beide Länder betreffende Projekte gesprochen. 

Auf der Tagesordnung standen Projekte der Verkehrs- und Wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit.

 

Der Fokus lag dabei auf dem Ausbau der S-Bahnlinie 21 nach Kaltenkirchen und der S-Bahnlinie 4 nach Bad Oldesloe.

Ein ebenfalls Verkehrspolitisch relevantes Thema war der Ausbau der A7, bei dem ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrs- und Baustellenkoordination gelegt wurde.

Weiterhin wurde über die Chancen und Risiken, der Schaffung eines Norddeutschen Tarifverbundes beim öffentlichen Verkehr gesprochen.

 

Im Themenfeld der Wirtschaftspolitik, sind die Entsorgung von Hafenschlick, das grenzüberschreitende Gewerbegebiet Rahlstedt/Stapelfeld und die Landesentwicklungsstrategie Schleswig-Holstein 2030 zentrale gemeinsame Projekte, mit denen sich der Ausschuss befasst.

 

Katrin Fedrowitz, SPD-Landtagsabgeordnete aus Schleswig-Holstein und ich stimmten nach der Sitzung überein, wie wichtig der Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder ist, und dass dieser einen Meilenstein der Kooperation für die Landesparlamente Hamburg und Schleswig-Holstein darstellt.

 

Vor dem Hintergrund, das beide Länder an gemeinsamen Projekten arbeiten, ist die Zusammenarbeit von Hamburg und Schleswig-Holstein, sowie der Ausbau des guten Nachbarschaftlichen Verhältnisses, von großer Bedeutung.

Ich freue mich sehr, dass auf Initiative von Rot-Grün in Hamburg und Rot-Grün-Blau in Kiel, der gemeinsame Ausschuss geschaffen wurde.

 

Praktisch umgesetzt wird dieser in zwei Ausschüssen der jeweiligen Parlamente, die gemeinsam tagen.

Die beiden Ausschüsse haben je elf Sitze, von denen in Hamburg fünf durch die SPD besetzt sind.

 

Die Sitzungen sollen abwechselnd in Hamburg und Kiel stattfinden und nach diesem guten Auftakt, bin ich sehr motiviert die Hamburger Bürger, im Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein zu vertreten.